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Premiere auf der IAA 2017:  App erhöht Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr

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  • Schutzranzen App macht Kinder im Straßenverkehr frühzeitig sichtbar – anonym, sicher und werbefrei
  • Intelligente Nutzung des Smartphones als Sensor zur Umfelderkennung – sinnvolle Ergänzung bestehender Assistenzsysteme
  • Global Drive Level Zertifizierung - erste Integration ins Auto über MirrorLink

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Häufigste Ursachen: Unachtsamkeit oder eine zu späte Wahrnehmung der Kinder im Umfeld des Fahrzeugs. Mit der Schutzranzen App soll sich das jetzt ändern: Erstmals können Autofahrer Kinder schon wahrnehmen, bevor diese überhaupt in ihr Blickfeld kommen.

Das technische Prinzip ist so einfach wie überzeugend: Die Position der Kinder und Autofahrer wird per Smartphone oder einen GPS-Tracker bestimmt und verschlüsselt an das Schutzranzen-System übertragen. Unterschreitet ein Kind den definierten Sicherheitsabstand zum Fahrzeug, bekommt der Fahrer ein akustisches und optisches Warnsignal – auch wenn er selbst das Kind noch nicht sieht.

Anders als andere, cloud-basierte Systeme nutzt Schutzranzen die Rechenleistung und Sensorik der Smartphones, um die Position, den Bewegungszustand und künftig auch eine Vorhersage der Bewegungsmuster zu ermitteln. So entsteht mit dem Schutzranzen ADP eine Anonyme Digitale Position der schützenswerten Verkehrsteilnehmer. 

„Sicherheit darf nicht mit persönlichen Daten bezahlt werden – deshalb setzen wir bewusst auf Anonymität und Werbefreiheit“, erklären Walter B. Hildebrandt und Prof. Ana Aguiar, Gründer von Schutzranzen. Gleichzeitig ist die App vor Missbrauch geschützt, denn nur die Eltern können ihre Kinder über das System orten.

Die langjährige Erfahrung des Gründers im Aufbau und managen von Eco- Systemen und Partnerschaften ermöglicht es, auch bei der Verbreitung neue Wege zu gehen: Eco-System build by Community. Das primäre Ziel ist nicht eine relevante Verbreitung über Downloads zu gestalten, sondern den ADP in Form eines Software-Moduls (SDK) für andere Apps als Sicherheits-Feature bereitzustellen, um so schnell für möglichst viele Verkehrsteilnehmer ein Mehr an Sicherheit zu schaffen.

Der Schutzranzen APD schließt zudem eine wichtige Lücke im Bereich der Umfelderkennung. Denn bestehende laser- oder radargestützte Systeme sind auf Sicht ausgelegt und zudem witterungsanfällig. „Einer digitalen Position ist es egal ob es regnet oder schneit“, so Hildebrandt.

„Die Anonyme Digitale Positionierung ist für uns eine sinnvolle Ergänzung bestehender Systeme im Bereich Umfelderkennung und Fußgängerschutz. Das erfordert ein Umdenken in der Entwicklung, eröffnet gleichzeitig aber auch große Potentiale für die Zukunft des autonomen Fahrens. Wir haben mit Schutzranzen ein marktfähiges und funktionierendes System, das sich kontinuierlich erweitern lässt. Steht heute noch die Erhöhung der Aufmerksamkeit des Fahrers im Fokus, geht es morgen um die gesamte Bandbreite der Umfelderkennung beim autonomen Fahren.“

Mit der MirrorLink-Version der Schutzranzen App ist der erste Schritt der Integration ins Auto getan. Ziel ist es nun, die anonyme digitale Position schrittweise weiter in das Fahrzeug zu integrieren und so neue Funktionalitäten zu ermöglichen.



Ansprechpartner für die Presse:
Schutzranzen by Coodriver GmbH
Walter Hildebrandt +49-172-6611135
b.hildebrandt@coodriver.com

Die Coodriver GmbH ist mit Schutzranzen ein deutsches Start-up-Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit innovativen Technologien die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen. Die Schutzranzen App wurde 2016 mit dem „auto motor und sport-mobility & safety Award“ ausgezeichnet.

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